Ihr Leben für die Revolution_smallDer 8. Mai – der Tag, an dem wir jedes jahr die Befreiung vom deutschen Faschismus feiern und seinen Opfern gedenken – liegt nur wenige Tage zurück. Diesen Monat beschäftigen wir uns beim Roten Tresen deshalb mit Olga Benario, einer deutsch-jüdischen Kommunistin und Agentin der Revolution. Als Unterstützerin der Revolutionäre und Widerstandskämpfer in Brasilien steht sie für eine internationale Solidarität, wie wir sie uns heute kaum vorstellen können. Trotz ihrer brutalen Ermordung im Vernichtungslager Auschwitz erinnert sie uns auch heute noch daran, was wir dem Faschismus entgegensetzen müssen: Hoch die internationale Solidarität!

Der Rote Tresen ist wie immer gratis, beginnt um 20:00 und findet im Club Voltaire (Haaggasse 26) in Tübingen statt.

Ein Raum, ein Tresen, viele Ideen: Wer mit uns politische Filme sehen und in offener, angenehmer Atmosphäre über politische Fragen diskutieren möchte, die ihr/ihm unter den Nägeln brennen, oder wer einfach nur in solidarischer Gesellschaft ein Feierabendbier trinken möchte: Alle sind herzlich willkommen!

Ihr Leben für die Revolution_smallAm Di. den 8. April um 20:00 (wie immer im Club Voltaire) laden wir euch herzlich ein zum zweiten Teil unserer Filmreihe zu revolutionären Kämpferinnen. Mit einem Film über Alexandra Kollontai möchten wir uns mit dem Thema der Frauenemanzipation unter den Voraussetzungen des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion auseinandersetzen.

ACHTUNG, PROGRAMMÄNDERUNG: Leider ist es uns nicht gelungen, den angekündigten Film „A Wave of Passion“ aufzutreiben, deshalb müssen wir auf einen Alternativfilm zurückgreifen (genaue Infos folgen demnächst). Um Alexandra Kollontai und die Emanzipation der Frau im Sozialismus wird es trotzdem gehen.

Die Geschichte über diejenigen, die gegen die herrschende Ordnung kämpften, wird häufig von denen geschrieben, die diese Ordnung verteidigen. Dadurch sind viele Lebensgeschichten, aus denen wir heute lernen könnten, eher unbekannt. Das wollen wir mit unserer vierteiligen Reihe ändern! Wir befassen uns darin mit Revolutionärinnen, deren Kämpfe zu unterschiedlichen Zeiten und Orten als beispielhaft für die Aufgabe gelten können, die auch wir uns gesetzt haben: nämlich alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist (K. Marx).

Zuerst beschäftigen wir uns mit Angela Davis, die in den siebziger Jahren gegen den rassistischen Normalzustand in den USA kämpfte und dafür massiven Repressionen ausgesetzt war. Im April geht es um Alexandra Kollontai, die eine führende Rolle beim Aufbau der Sowjetunion und der Etablierung von Frauenrechten im Sozialismus spielte. Im Mai wenden wir uns Olga Benario, einer antifaschistischen Widerstandskämpferin und Agentin, zu. Den Abschluss bildet Phoolan Devi, die zwar keine Revolutionärin war, deren bewegende Lebensgeschichte aber trotzdem aufzeigt, wie Armut, sexualisierte Gewalt und Kriminalität im Kapitalismus zusammenhängen.

 

11. März // Rassistische und sexistische Unterdrückung im Kapitalismus: Angela Davis

Portrait of a Revolutionary (Doku 1974)

08. April // Aufbau des Sozialismus, Befreiung der Frau und der Sexualität: Alexandra Kollontai

A Wave of Passion: The Life of Alexandra Kollontai (1994, Dokumentarfilm)

13. Mai // Antifaschistischer Widerstand: Olga Benario

Olga (2004, Spielfilm)

 10. Juni // Armut und sexualisierte Gewalt im Kapitalismus: Phoolan Devi

Phoolan Devi – Rebellion einer Banditin (1994, Dokumentarfilm)

Ihr Leben für die Revolution_smallAm 11. März startet unsere vierteilige Filmreihe zu revolutionären Kämpferinnen mit einem Film über Angela Davis und die Black Power Bewegung.

Die Geschichte über diejenigen, die gegen die herrschende Ordnung kämpften, wird häufig von denen geschrieben, die diese Ordnung verteidigen. Dadurch sind viele Lebensgeschichten, aus denen wir heute lernen könnten, eher unbekannt. Das wollen wir mit unserer vierteiligen Reihe ändern! Wir befassen uns darin mit Revolutionärinnen, deren Kämpfe zu unterschiedlichen Zeiten und Orten als beispielhaft für die Aufgabe gelten können, die auch wir uns gesetzt haben: nämlich alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist (K. Marx).

Zuerst beschäftigen wir uns mit Angela Davis, die in den siebziger Jahren gegen den rassistischen Normalzustand in den USA kämpfte und dafür massiven Repressionen ausgesetzt war. Im April geht es um Alexandra Kollontai, die eine führende Rolle beim Aufbau der Sowjetunion und der Etablierung von Frauenrechten im Sozialismus spielte. Im Mai wenden wir uns Olga Benario, einer antifaschistischen Widerstandskämpferin und Agentin, zu. Den Abschluss bildet Phoolan Devi, die zwar keine Revolutionärin war, deren bewegende Lebensgeschichte aber trotzdem aufzeigt, wie Armut, sexualisierte Gewalt und Kriminalität im Kapitalismus zusammenhängen.

 

11. März // Rassistische und sexistische Unterdrückung im Kapitalismus: Angela Davis

Portrait of a Revolutionary (Doku 1974)

08. April // Aufbau des Sozialismus, Befreiung der Frau und der Sexualität: Alexandra Kollontai

A Wave of Passion: The Life of Alexandra Kollontai (1994, Dokumentarfilm)

13. Mai // Antifaschistischer Widerstand: Olga Benario

Olga (2004, Spielfilm)

 10. Juni // Armut und sexualisierte Gewalt im Kapitalismus: Phoolan Devi

Phoolan Devi – Rebellion einer Banditin (1994, Dokumentarfilm)

bialas2Kneipe. Kino. Kommunismus.

Jeden 2. Dienstag im Monat // Club Voltaire // Tübingen

Ein Raum, ein Tresen, viele Ideen: Wer mit uns politische Filme sehen und in offener, angenehmer Atmosphäre über politische Fragen diskutieren möchte, die ihr/ihm unter den Nägeln brennen oder wer einfach nur in solidarischer Gesellschaft ein Feierabendbier trinken möchte: Alle sind herzlich willkommen! Der Rote Tresen findet jeden zweiten Dienstag im Monat statt.

Der NSA-Skandal hat gezeigt, dass jeder Mensch in Deustchland prinzipiell damit rechnen muss, von staatlichen Stellen überwacht zu werden. Jedoch ist Bespitzelung durch die Behörden der BRD nicht erst jetzt ein Problem, sondern schon seit deren Gründung. Wer sich gegen Militarismus und Krieg, Kapitalismus und Krise einsetzt, läuft Gefahr, ins Visier der innerdeutschen Geheimdienste zu geraten. Der Tübingen Gerhard Bialsas, seit Jahrzehnten lokalpolitisch aktiv, wird seit 1951 aufgrund seines antifaschistischen und antikapitalistischen Engagementes vom Verfassungsschutz beobachtet – und wehr sich dagegen. Im Gespräch mitd er SDAJ Tübingen wird der 81-Jährige von seinen Erfahrungen als KPD- bzw. DKP-Mitglied im Nachkriegsdeutschland, seiner kommunalpolitischen Arbeit sowie den damit verbundenen Repressionen berichten, die auch unter der rot-grünen Landesregierung weiter andauern.

Außerdem mit dabei: Genosse Hans Fischer aus Metzingen, Mitglied in der illegalen KPD in den 60er Jahren, lange Zeit aktiv in einem Metallbetrieb in Metzingen und 1984 einer der Organisatoren der großen Streiks um die 35-Stunden-Woche mit bis zu 100.000 Streikenden in Baden-Württemberg.

Im Anschluss gibt es wie immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zu diskutieren und sich auszutauschen. Wir freuen uns über euer Erscheinen!

LLL Tresen Kopie_kleinKneipe. Kino. Kommunismus.

Jeden 2. Dienstag im Monat // Club Voltaire // Tübingen

Ein Raum, ein Tresen, viele Ideen: Wer mit uns politische Filme sehen und in offener, angenehmer Atmosphäre über politische Fragen diskutieren möchte, die ihr/ihm unter den Nägeln brennen oder wer einfach nur in solidarischer Gesellschaft ein Feierabendbier trinken möchte: Alle sind herzlich willkommen! Der Rote Tresen findet jeden zweiten Dienstag im Monat statt.

In Anbetracht des 100. Jahrestags des Ausbruchs des 1. Weltkrieges und des 95. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zeigen wir den Film Rosa Luxemburg (BRD 1986). Margarethe von Trotta´s Film zeigt das Leben Rosa Luxemburgs in der wilhelminischen Zeit und ihr Wirken in der deutschen Arbeiterbewegung. Schon früh erkannte sie die Vorbereitung des Krieges und agitierte lautstark gegen den deutschen Nationalismus und Militarismus. Die Konflikte mit der kriegsbereiten Mehrheits-SPD und die Abgrenzung von dieser, die Gründung des Spartakusbundes, die Tage der Novemberrevolution und die folgende Hetzjagd auf Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bis zu deren Ermordung werden in diesem Spielfilm beleuchtet.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zu diskutieren und sich auszutauschen. Wir freuen uns über euer Erscheinen!

Der Rote Tresen ist eine Veranstaltungsreihe der SDAJ Tübingen, in Kooperation mit dem LAIKA Verlag und dem Club Voltaire.

schlachtumchile_allendeTeil III: Die Macht des Volkes (Poder Popular)

Die Aktivitäten der Massenbasis der Unidad Popular werden dargestellt: Die kommunalen Gemeindeläden, die BäuerInnenkollektive und die ArbeiterInnenkommissionen, die die Arbeit in den Fabriken organisieren und aufrecht erhalten, während die KapitaleigentümerInnen die Produktion stilllegen wollen, um die Unidad Popular zu schwächen. Diese Organe der sich herausbildenden Volksmacht (Poder Popular) sind in Teilen der Gesellschaft die eigentliche Macht, eine Art Staat im Staat, dessen Zerschlagung nach dem Putsch zu den ersten Zielen der Militärjunta gehörte.

schlachtumchile_allendeTeil II // Der Putsch

Nach den Parlamentswahlen kommt es zu Straßenschlachten. Die faschistische Partei Patria y Libertad entfaltet ihren Terror. Linke Aktivist_innen werden auf offener Straße erschossen, Büros der Unidad Popular in Brand gesteckt und Schlägerbanden in die Gewerkschaftshäuser und Versammlungen geschickt. Die außerparlamentarische Linke plädiert für den bewaffneten Kampf und die Verteidigung der Unidad Popular durch Arbeiter_innenmilizen. Am 11. September bombardiert das chilensiche Militär den Präsidentenpalast, tötet Salvador Allende und beginnt damit, seine Terrorherrschaft zu errichten.

Wie immer gilt: nach dem Film gibt es noch Gelegenheit zur Diskussion. Die Bar bleibt so lange geöffnet, wie wir Lust haben.

Für rassistisches/sexistisches Verhalten ist beim Roten Tresen kein Platz. Nazis müssen draußen bleiben. Wenn wir müssen werden wir von unserem Hausrecht gebrauch machen.