Am 17. Juli 2016 jährt sich zum 80. Mal der Beginn des spanischen Bürgerkriegs. Im Juli 1936 putschte das Militär unter der Führung von General Francisco Franco gegen die Spanische Republik. Der Bürgerkrieg endete mit dem Sieg Francos und führte Spanien bis 1975 in eine faschistische Diktatur.
Der Konflikt erregte international großes Aufsehen und löste eine Welle der Solidarität mit den demokratischen Kräften der Spanischen Republik aus. Aus der ganzen Welt kamen über 40 000 Freiwillige nach Spanien und kämpften in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus und General Franco. Anlässlich dessen wird es bei unserem Roten Tresen im Juli einen Vortrag geben, der sich thematisch mit diesem historischen Ereignis beschäftigt und dabei besonders die Rolle Deutschlands in den Blick nimmt.

Eine Veranstaltungsreihe der SDAJ Tübingen, in Kooperation mit dem LAIKA Verlag und dem Club Voltaire

Dienstag, 14. Juni 2016, 20 Uhr Club Voltaire

30. September 1965: In Indonesien werden bei einem Putschversuch sechs Generäle getötet und der General Suharto setzt sich an die Spitze des Militärs. Für den Putsch wird allein die Kommunistische Partei Indonesiens (KPI) verantwortlich gemacht – eine Unterstellung, die nie bestätigt werden konnte. Während der Putschversuch einen Machtverlust des Präsidenten Sukarnos bedeutet, der 1967 dann abdankt, leitet er gleichzeitig die beispiellose Liquidierung der KPI ein: Ab Oktober 1965 werden innerhalb ca. eines Jahres tatsächliche und angebliche Mitglieder und SymphatisantInnen der KPI ermordet. Die Zahl der Opfer dieser Zeit, vom Militär zynisch als „Saison der Hackmesser“ bezeichnet, wird auf 500.000 bis 3 Millionen geschätzt. Während die KPI paralysiert ist und 1966 verboten wird, beginnt die drei Jahrzehnte lange Diktatur Suhartos.

Das Massaker selbst, die Ereignisse drumherum, die politischen Folgen, all dies ist kaum jemandem in Deutschland bekannt. Wir wollen beim Roten Tresen einen Überblick geben, mit Audio- und Videoaufnahmen und begleitenden Erklärungen.

Eintritt wie immer kostenlos – danach ist Zeit und Raum für Bier unbd Diskussionen. Kommt vorbei!

Roter Tresen // 12. Januar 2016 // 20 Uhr // Club Voltaire (Haaggasse 26b, 72070 Tübingen)

The Revolution will not be televised – Staatsstreich in Venezuela

Im April 2002 – 4 Jahre nach dem Amtsantritt von Hugo Chavez – putscht die rechte Opposition in Venzuela. Chavez wird verschleppt und ein Kampf um die Macht entbrennt. Ein irisches Filmteam wird ungeplant in die Ereignisse verwickelt, lässt Vertreter beider Seiten zu Wort kommen und nimmt insbesondere die Rolle der Medien kritisch unter die Lupe. Dank massenhaftem Protest aus dem Volk hält sich die Putschregierung nur wenige Tage. Mit dem Sieg der rechten Opposition bei den Wahlen am 6.12.2015 scheint die Unterstützung für die Regierung der bolivarischen Revolution verschwunden zu sein. Während sich bürgerliche Medien über das Ende der „Diktatur“ Maduros freuen, wird meist verschwiegen wofür die rechten Kräfte in Venezuela standen und stehen: Massenarmut, Zugang zu Schule und Gesundheitsversorgung nur für wenige, sowie Putschversuche, Sabotageakte und Morde. Wir wollen diskutieren warum die bolivarische Regierung von Anfang an massiv angegriffen und von innen wie außen destabilisiert wurde und welche Perspektiven es für die venezolanische Linke nach der Wahlniederlage gibt.

„Kommunistischer Widerstand in Nazideutschland“

Lesung beim ROTEN TRESEN // Di, 8. Dezember 2015, 20 Uhr //  Club Voltaire, Haaggasse 26b

„Die umfassendste, die beeindruckendste, aber auch die bewegendste Darstellung des deutschen kommunistischen Widerstands“ gegen die Nazis (Peter Gingold) stammt von einem britischen Historiker. Allan Merson (1916-1995), nach dem 2. Weltkrieg britischer Besatzungsoffizier in Deutschland, zuletzt Professor an der Universität Southampton, Mitglied der Kommunistischen Partei Großbritanniens (CPGB), veröffentlichte sie 1985. Er stellte nicht nur den damaligen Erkenntnisstand nüchtern und präzise dar, sondern interviewte auch Zeitzeugen und forschte in Archiven in Düsseldorf und in der damaligen DDR. Unverständlicherweise wurde dieses wichtige Buch erst 1999 in deutscher Sprache herausgebracht. Lothar Letsche, einer der Übersetzer, aktiv in der VVN-BdA und der DKP, stellt es vor.

Kommt vorbei!

OTFR 8 Mai_Farbraster_front_smallDATUM: Freitag, 08. Mai 2015
ZEIT: 16:30 UHR
ORT: Tübingen, Europaplatz ( HBF)

Und am Tag danach: Befreiungsparty in der Rothenburg, denn: Wer nicht feiert hat verloren!

Aufruf des Offenen Treffens gegen Faschismus und Rassismus (OTFR) Tübingen:

Was war eigentlich am 8. Mai 1945?

Vor 70 Jahren besiegten die KämpferInnen der Westalliierten, der Roten Armee und verschiedener Partisaneneinheiten das faschistische Nazi-Deutschland und beendeten damit den Zweiten Weltkrieg. Der Krieg der Nazis und die Vernichtungsmaschine ihrer Konzentrationslager kostete über 55 Millionen Menschen das Leben. Deshalb gedenken wir jedes Jahr am 8. Mai allen Opfern des Faschismus und danken den BefreierInnen.

Was war danach?

In der Nachkriegszeit war der 8. Mai für viele Menschen in der BRD kein Grund zum Feiern, sondern ein Tag der „Niederlage“. Viele alte Nazis konnten ihre Posten in der Politik und den Institutionen behalten und halfen dabei, den neuen Staat aufzubauen. In Schulen, Unis und Behörden konnten sie weiterhin ungehindert Rassismus und Antikommunismus verbreiten. Im Gegensatz dazu wurden AntifaschistInnen vom Staat verfolgt und unterdrückt (Berufsverbote und KPD-Verbot).

Und heute?

Auch heute können sich in Deutschland Rassisten, Nazis und Nationalisten fast ungestört organisieren (NSU, NPD, AfD, Pegida). Rund 200 Tote durch rechte Gewalt seit der Wiedervereinigung sprechen eine deutliche Sprache. Übergriffe auf MigrantInnen und Andersdenkende sind keine Seltenheit. In Rottenburg wurden vor wenigen Monaten zwei Flüchtlingsfrauen von stadtbekannten Nazis angegriffen und verletzt.

Daran sieht man, Rassismus und Faschismus sind nicht nur ein Problem der Vergangenheit. Deshalb ist es auch heute noch wichtig, dass wir die Geschichte nicht vergessen und uns gemeinsam gegen Nazis organisieren.

Deshalb komm zur Demo am Tag der Befreiung! Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

www.otfr.blogsport.de

Nackt unter Wölfen

Solidarität in Zeiten der Barbarei

Am 11. April 2015 jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald. Mit der Unterstützung der herannahenden 3. US-Armee wagten Häftlinge unter der Führung des illegalen Internationalen Lagerkomitees (ILK) den lange vorbereiteten bewaffneten Aufstand und entwaffneten die verbleibenden SS-Truppen, 21.000 Menschen wurden so vom Joch des deutschen Faschismus befreit. Der DDR-Schriftsteller Bruno Apitz hat diesem historischen Ereignis ein literarisches Denkmal gesetzt. In seinem Roman Nackt unter Wölfen erzählt er die Geschichte eines kleinen Kindes, welches in das Lager geschmuggelt und dort vom ILK versteckt wird. Nackt unter Wölfen ist keine detailgetreue Rekonstruktion des KZ Buchenwald, sondern konzentriert sich auf die Frage, wie Solidarität unter solch widrigen Umständen aussehen kann.

Apitz war ab 1934 im Zuchthaus Waldheim inhaftiert und verbrachte die Jahre 1937 bis 1945 selbst im KZ Buchenwald. Seine als Filmplot konzipierte Erzählung wurde nicht umgesetzt, woraufhin er das Manuskript umschrieb und 1958 als Buch veröffentlichte. Es erreichte schnell Millionenauflagen in der DDR und prägte die Politik nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblich. Wir zeigen beim Roten Tresen die DEFA-Verfilmung von Nackt unter Wölfen aus dem Jahr 1963, welcher den „grundsätzlichen Konflikt zwischen menschlichem Mitgefühl und politischem Verstand“ (Ulrich Gregor) darstellt.

Im Anschluss an den Film gibt es wie immer die Möglichkeit über den Film und sein Verhältnis zur Geschichte zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Datum: 10. Februar 2015, 20 Uhr

Ort: Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

 

 

### BUSFAHRT nach BERLIN ### LLL 2015 ### BUSFAHRT nach BERLIN ###

Auch dieses Jahr organisiert die SDAJ wieder eine Busfahrt zum LLL-Wochenende am 10./11. Januar in Berlin. Wir fahren Freitag Abend in Stuttgart los, so dass wir am Samstag rechtzeitig zum Beginn der Rosa Luxemburg Konferenz ankommen – zurück geht es nach dem Ende der Demo am Sonntag. Falls du bzw. ihr Interesse habt, schreibt uns einfach eine e-mail an folgende Adresse: info@sdaj-bawue.de

Infos zu Ort und Zeit der Abfahrt, zu Kosten, Ablauf etc. erhaltet ihr dann direkt per Mail. Alle Infos zum Program und den verschiedenen Jugendaktivitäten rund um die Rosa Luxemburg Konferenz und das LLL-Wochenende gibts unter folgendem Link: SDAJ LLL-Wochenende

### BUSFAHRT nach BERLIN ### LLL 2015 ### BUSFAHRT nach BERLIN ###

Kriegstreiber outen! Krieg dem Krieg heißt Kampf dem Kapital!
Die EU-Wahl 2014 hat gezeigt: Wir erleben in einen Rechtsruck in Europa – Sozialabbau, Islamfeindlichkeit und eine schärfere Einwanderungspolitik sind auf dem Vormarsch. Die „Alternative“ für Deutschland, die FPÖ in Österreich, die Front National in Frankreich: All diese Parteien konnten in den letzten Monaten deutlich zulegen. Aber statt sich gegen diese Entwicklung einzusetzen, unterstützt die deutsche Bundesregierung in der Ukraine Faschisten – namentlich die Partei Swoboda – um die Interessen der deutschen Banken und Konzerne durchzusetzen. Im Moment sind die Planungen eines Bundeswehreinsatzes in der Ostukraine im vollen Gange. Das wäre das 14. Land, in dem die Bundeswehr Krieg führt. Wozu das dient, wird auch von führenden Politikern immer offener ausgesprochen: Horst Köhler (Bundespräsident bis 2010 ) betonte, dass„auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege“ und erst vor kurzem meinte Joachim Gauck (amtierender Bundespräsident), dass „…es manchmal erforderlich ist auch zu den Waffen zu greifen.

Militarismus vs. Jugend
Tagtäglich erleben wir in Schule, Betrieb und Uni, wie gekürzt und zusammengespart wird: Unbezahlbare Mensapreise, Kopiergeld, marode Schulen, überfüllte Klassen, steigende Semesterbeiträge. Jährlich fehlen über 300.000 Ausbildungsplätze – statt genügend Lehrstellen bereit zu stellen, werden Jugendliche aber in sinnlose Warteschleifen gesteckt oder als billige Arbeitskräfte genutzt. Die Bundesregierung hat angeblich kein Geld. Während der „Verteidigungshaushalt“ aber bei 32 Milliarden Euro liegt und die amtierende „Verteidigungsministerin“ aktuell für eine deutliche Aufstockung des Etats wirbt, werden nur 13 Milliarden für Bildung ausgegeben. Das Geld ist also da – statt es aber für eine kostenlose Bildung zu nutzen, werden damit Bundeswehreinsätze in aller Welt finanziert.

Die Novemberrevolution – kämpfen lohnt sich!
Dass der deutsche Imperialismus Krieg führt, ist allerdings nichts Neues. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sprachen sich schon 1914 konsequent gegen den Ersten Weltkrieg aus. Mit der Ablehnung der Kriegskredite, mit Streiks und Demonstrationen leisteten sie Widerstand und kämpften für eine Gesellschaft, in der die Rechte der arbeitenden Bevölkerung nicht ständig in Beschuss stehen. Mit der russischen Oktoberrevolution von 1917 vor Augen war es dann 1918 auch in Deutschland soweit: In der Novemberrevolution erkämpften sie den 8-Stunden-Tag, das Frauenwahlrecht und Koalitions-, Versammlungs- und Pressefreiheit, das Recht der Arbeiter auf Betriebsräte und Kündigungsschutz. Auch wenn das eigentliche Ziel der Novemberrevolution – ein sozialistisches Deutschland – nicht erreicht wurde und die Herrschenden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermorden ließen, zeigt dieses Beispiel dennoch deutlich: Widerstand lohnt sich! Damals wie heute.

Kriegstreiber haben Namen und Adressen!
Hinter den Bundeswehreinsätzen in aller Welt, hinter der Abwälzung der Krisenlasten auf die arbeitende und lernende Bevölkerung steht das Interesse der deutschen Banken und Konzerne.
Doch auch Kriegstreiber haben ihre Zusammenkünfte. Am 7.-9. Februar 2015 findet die so genannte NATO-Sicherheitskonferenz statt, auf der die nächsten Kriegseinsätze in aller Welt geplant werden – vier Monate später, am 4./5. Juni, treffen sich die G7, um darüber zu beraten, wie Ausbeutung, Kriege und Umweltzerstörung noch besser funktionieren. Wir wollen die Treffen der Kriegstreiber verhindern und rufen deshalb dazu auf, sich an den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz und den G7-Gipfel zu beteiligen!

Make capitalism history – Jugend gegen Krieg!
Wir wollen uns in Gedenken an Lenin, Liebknecht und Luxemburg für unsere Interessen und gegen Sozialabbau und Kriege einsetzen! Deshalb fahren wir gemeinsam zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende. Aus ganz Deutschland organisieren wir Busse oder andere gemeinsame Anreisen nach Berlin. Am Samstag werden wir an der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt teilnehmen und am Sonntag unsere Losungen gemeinsam mit 10.000 anderen Menschen auf die Straße tragen.

Gerhard Bialas (DKP) bei der Einweihung der ersten Gedenktafel auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers.

### Kostenlos mitfahren! ### Kostenlos mitfahren! ### Kostenlos mitfahren! ###

In Natzweilers Außenlager „K. L. Hailfingen”, 40 km südwestlich von Stuttgart, mussten 601 jüdische Häftlinge einen Militärflugplatz ausbauen. Aufgrund menschenfeindlicher Lebensbedingungen starb fast ein Drittel der Häftlinge innerhalb der nur drei Monate, die das Lager um die Jahreswende 1944/45 existierte.

Wie auch bei vielen anderen kleineren Konzentrationslagern wurde die Existenz des Außenlagers Hailfingen jahrzehntelang fast völlig verdrängt. Erst 1986 wurde eine offizielle „Gedenkstätte” eingeweiht: Drei Steine auf dem Tailfinger Friedhof. Auf eine informative Inschrift wurde dabei bewusst verzichtet. Bis heute stößt Gedenken gelegentlich auf Widerstand – eine Hinweistafel am Ort des Lagers durfte bislang nicht angebracht werden.
Dass seit 2010 die Gedenkstätte in Tailfingen und das Mahnmal zwischen Hailfingen und Tailfingen existieren, ist dem Durchhaltevermögen einiger Aktivist_innen zu verdanken, die sich in einem zähen Kampf über viele Jahre hinweg für einen würdigen Gedenkort einsetzten.

Das Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und Region lädt zum gemeinsamen Besuch der Gedenkstätte und des Mahnmals in Tailfingen-Gäulfelden ein.

Datum: Sonntag 26.10.2014 // Zugtreffpunkt: 13:30 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof

Die geführte Besichtigung des Dokumentationszentrums ist kostenlos. Wir werden voraussichtlich um 19:12 Uhr wieder am Tübinger Hauptbahnhof ankommen.

Macht mit im Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus!

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Roter Tresen zum Thema DDR am 14. Oktober 2014 um 20 Uhr im Club Voltaire (Haaggasse 26b, 72070 Tübingen)

Die DDR ist Vergangenheit. Soviel steht fest. Der 9. November, der Fall der Berliner Mauer, jährt sich 2014 zum 25. Mal. Eine ganze Generation ist herangewachsen, für die die DDR bloß noch Geschichte ist. Vergangen und vergessen? Auch 25 Jahre später gibt es noch Unterschiede zwischen Ost und West, vom niedrigen Lohn, bis zum (noch) besseren Angebot an Krippenplätzen. Und auch Politik, Medien und Schule sorgen dafür, dass die DDR nicht vergessen wird. Ein „Unrechtsstaat“ soll die DDR gewesen sein und freuen sollen wir uns, in der so freiheitlichen Bundesrepublik aufgewachsen zu sein. Wir wollen mit einer Doku+Diskussion und unserer Broschüre genauer hinschauen – dabei interessieren uns nicht nur die großen Daten, sondern auch was zwischen dieses Daten passiert: Wie haben die Menschen in der DDR gelebt und gearbeitet.

Eintritt kostenlos.

Ein Raum, ein Tresen, viele Ideen: Wer mit uns politische Filme sehen, spannende Vorträge hören und in offener, angenehmer Atmosphäre über politische Fragen diskutieren möchte, die ihr/ihm unter den Nägeln brennen oder wer einfach nur in solidarischer Gesellschaft ein Feierabendbier trinken möchte: Alle sind herzlich willkommen! Der Rote Tresen findet immer am 2. Dienstag im Monat statt.

Der Rote Tresen ist eine Veranstaltungsreihe der SDAJ Tübingen, in Kooperation mit dem LAIKA Verlag und dem Club Voltaire.

 

DDR-Broschüre_cover-212x300

Web-Banner1 DDRMauer, Stasi, alles grau – so sollen wir die DDR sehen. Zum 25. Jahrestag des „Mauerfalls“ am 9. November werden wir wieder einmal erklärt bekommen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, dass Freiheit und Sozialismus einander ausschließen, dass es keine Alternative zu parlamentarischer Scheindemokratie und angeblich sozialer Marktwirtschaft gibt. Mit der Broschüre „Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“ stellt die SDAJ ihre Sicht auf die DDR dar. In vier Abschnitten fragt die Broschüre: Was ist an der herrschenden Meinung dran, welche Interessen stehen dahinter? Was bedeutet der Sozialismus für den einzelnen, wieso war der Weg vom Arbeiterjugendlichen über eine gute Ausbildung in eine verantwortliche Position so typisch für den anderen deutschen Staat? Wer hat durch das Ende der DDR etwas gewonnen, wer hat verloren, was waren Gründe für das Scheitern der DDR? Und: Ist das Ende der DDR auch der Untergang des Sozialismus? Die Broschüre lässt junge Menschen aus dem Osten und solche, die die DDR mit gestaltet haben, zu Wort kommen, sie stellt die Entwicklung der DDR in ihren historischen Zusammenhang und ergänzt dies durch kurze Beiträge zur marxistischen Theorie. Für die SDAJ zeigen die Erfahrungen der DDR: Trotz aller Fehler und Schwächen ist der Sozialismus das Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Wie wir die DDR zu sehen haben, wollen wir uns nicht von Joachim Gauck und der Bild-Zeitung vorschreiben lassen.

Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“, 36 Seiten, 1,- Euro, erhältlich bei der SDAJ-Gruppe in deiner Stadt oder im jW-Shop. Check jungewelt.de