Tübingen neu entdecken –  die Gelegenheit gibt es mit einer Tour durch die Stadt, bei der wir uns kritisch mit ihrer Geschichte auseinandersetzen möchten. Entlang des neuen Geschichtslehrpfads wollen wir uns vor allem anschauen, wie es hier zur Zeit des deutschen Faschismus, in den 30er und 40er Jahren, zuging. Anschließend gönnen wir uns noch ein Getränk in Tübingens ältester Kneipe. Treffpunkt um 16 Uhr vorm Clubhaus. Kommt einfach vorbei, kostet natürlich auch nichts (naja, außer die Getränke danach, ist klar ne)

 

14680717_1192308764174223_6820617239759688525_n

Merken

Meister des Todes

25. Oktober 2016 – 20 Uhr

Club Voltaire (Haaggasse 26b, Tübingen)

Im Oktober nehmen wir die schmutzigen Geschäfte von Heckler und Koch, einem Rüstungskonzern in Oberndorf, genauer unter die Lupe. Immer wieder bekräftigen bürgerliche Parteien das Ziel Rüstungsexporte einzuschränken. Tatsächlich wird heutzutage kaum noch irgendwo Krieg geführt, ohne dass nicht auch mit deutschen Waffen gemordet wird. Dies ist selbst der Fall, wenn aufgrund der Menschenrechtslage eigentlich keine Exportgenehmigung besteht. Doch wie kommen die Waffen in die Krisengebiete? Mit dieser Frage setzt sich der investigative Spielfilm „Meister des Todes“ (2015) unter der Regie von Daniel Harrich auseinander. Der Film erzählt die Geschichte von Heckler und Koch, die ein Embargo umgingen und Sturmgewehre nach Mexiko verkauften. Er basiert auf jahrelangen Recherchen und beleuchtet die Verstrickung deutscher Beamter aus diversen Ministerien.