Die Zahl der Menschen die vor Krieg, Armut und Umweltkatastrophen aus ihrer Heimat fliehen müssen ist so groß wie nie. Weltweit ist derzeit jeder 122. Mensch auf der Flucht. Geflüchtete müssen nicht nur lebensgefährliche, kostspielige und extrem lange Routen auf sich nehmen. In den Ländern in denen sie Schutz, Sicherheit und eine Perspektive suchen haben sie all zu oft mit unmenschlichen Unterbringungen, rassistischen Übergriffen und Gängelei durch staatliche Behörden zu kämpfen. Es ist das imperialistische System das Menschen zur Flucht zwingt. Es ist der deutsche Staat der Geflüchtete entrechtet und die Konkurrenz um Wohnraum verschärft. Es sind die Banken und Konzerne die erst am Krieg verdienen und dann Geflüchtete als Lohndrücker einsetzen. Es sind Politiker wie Boris Palmer die Vorurteile und Hetze gegen Geflüchtete weiter anheizen. Schluss damit! Zeigen wir am Weltflüchtlingstag, dass wir Tübinger_innen und Geflüchtete uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Es geht nur gemeinsam in eine bessere Zukunft. Solidarität statt Hetze – Unsere Willkommenskultur heißt gemeinsam kämpfen.